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Das Handwerk

Wie ich arbeite

  • Duftöl wird in der Werkstatt mit der Pipette in die Kerzengläser getropft

    Zeit geben

    Harze ruhen wochenlang in ihren Lösungen, jede Kerze reift nach dem Gießen weitere 14 Tage.

  • Max hält ein Bernsteinglas, aus der Pipette tropft Duftöl hinein

    Von Hand

    In kleinen Chargen gemischt und gegossen, darum darf jede Charge ihre eigenen Nuancen haben.

  • Max hält eine nuubou Versanddose, auf dem Tisch Kerzen und Gläser

    Das Wesentliche

    Wenige, bewusst gewählte Rohstoffe für einen richtig guten Duft für zu Hause.

Aus Neugier wird Duft

Am Anfang stand die Neugier: Wie entsteht ein Duft, den ich selbst gerne um mich habe? Wie lassen sich einzelne Rohstoffe zu etwas verbinden, das einen Raum erfüllt und zum Bleiben einlädt?

Das Kerzengießen und das Mischen von Düften habe ich mir selbst beigebracht. Durch Ausprobieren, genaues Wahrnehmen und immer wieder neue Ansätze sind daraus meine Duftkerzen entstanden. Vieles habe ich dabei gelernt, manches verworfen und anderes weiterentwickelt. Dieser Prozess gehört bis heute zu meiner Arbeit.

Ich produziere in kleinen Chargen und gebe meinen Düften Zeit. Harze setze ich in Lösungen an, in denen sie über einen längeren Zeitraum ihre Duftstoffe abgeben. Aus diesen konzentrierten Ansätzen, den sogenannten Stocklösungen, und weiteren ausgewählten Duftrohstoffen entwickle ich meine Kompositionen. In der fertigen Duftmischung dürfen die einzelnen Bestandteile gemeinsam ruhen und sich zu einem runden Duft verbinden.

Auch nach dem Gießen lasse ich jede Kerze weitere 14 Tage reifen. Mit dem Stempel auf dem Etikett dokumentiere ich die gesamte Reifezeit in Tagen: vom Ansetzen der Duftstoffe bis zum Abschluss dieser letzten Ruhephase. So mache ich sichtbar, wie viel Zeit in jeder Kerze steckt.

Meine Formulierungen sind auf das Wesentliche reduziert. Ich wähle hochwertige Rohstoffe bewusst aus und überlege bei jeder Zutat, welchen Beitrag sie zum Duft leistet. Dabei geht es mir um etwas ganz Einfaches: einen richtig guten Duft für zu Hause. Einen, mit dem man sich wohlfühlt und der dazu einlädt, noch etwas länger im Raum zu verweilen.

Weil ich jeden Duft immer wieder neu ansetze und von Hand verarbeite, können sich die einzelnen Chargen in ihren Nuancen unterscheiden. Gleichzeitig möchte ich mir die Freiheit bewahren, meine Kompositionen weiterzuentwickeln: eine Note anders zu gewichten, einen neuen Rohstoff einzusetzen oder einer Idee nachzugehen, die beim Arbeiten entsteht.

So bleiben meine Kerzen in Bewegung. Bewusste Änderungen an den Düften dokumentiere ich in meinem Notizbuch. Dort kannst du mitverfolgen, woran ich arbeite, was sich verändert und wie aus Neugier nach und nach ein Duft wird.